Nach dem Eintreffen am Übungsort wurde die Lage erkundet. Es
wurde angenommen, dass eine Person in eine Wasserzisterne gefallen
ist. Die schon fast leere Zisterne wurde mittels Tauchpumpe vollständig
entleert.
Anschließend wurde von Angriffstrupp, Wassertrupp und Maschinist
die Leiter vom Fahrzeugdach zum Übungsort gebracht. Nach der
möglichst platzsparenden Platzierung der Leiter in der Zisterne
wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Sicherung und Bergung
einer Person mittels Knoten und Hilfsmittel durch einen engen Schacht
überlegt.
Nachdem sich der Atemschutztrupp vollständig adjustiert hatte,
stiegen sie in die Zisterne hinunter und fixierten die verunglückte
Person, die dann mittels der Rettungsleine geborgen wurde. Das Hinuntersteigen
und Verlassen der Zisternenöffnung war Maßarbeit, da
der Schacht einen Innendurchmesser von 60 cm hat.
Anschließend konnten weitere Feuerwehrmitglieder erste Erfahrungen
im Tragen des Atemschutzgeräts machen. Das Richtige Aufnehmen
und Ablegen des Geräts war ebenfalls Teil dieser fachlich sehr
gut aufgebauten Übung.
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